So funktioniert die Willensbildung im WLV

Willensbildung im WLV
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Fachausschüsse beraten - Vorstände entscheiden

Die Willensbildung im WLV folgt dem demokratischen Aufbau des Verbandes „von unten nach oben“. Themen, die in den Ortsverbänden vorgebracht und dort nicht allein gelöst werden können, werden auf Kreisverbandsebene und bei überregionaler Bedeutung auf Landesebene beraten.

Hierbei spielen die Gremien des WLV auf Kreis- und Landesebene eine zentrale Rolle. Von besonderer Bedeutung sind die Fachausschüsse und Arbeitskreise, die mehrmals im Jahr tagen. Sie setzen sich zusammen aus Bauern, die von ihren Berufskollegen in einen Fachausschuss gewählt wurden. Diese erarbeiten Entscheidungsvorlagen für die Vorstände der Kreis verbände bzw. des WLV-Landesverbandes, welche dann einen offiziellen Beschluss des WLV herbeiführen.

Es liegt in der Natur der Sache, dass es im WLV, der als Dachverband die gesamte Breite der landwirtschaftlichen Betriebsausrichtungen und –formen vertritt, nicht nur einmütige Entscheidungen gibt. Wie der Verband mit sehr schwierigen, oft kaum lösbaren Interessengegensätzen umgeht, hat er in seinem Leitbild festgeschrieben: „Wir sprechen unterschiedliche Interessen offen an. Wir vertreten die Meinung der Mehrheit solidarisch und behalten die Belange der Minderheit im Auge.“

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