Raps in Paris kann sich behaupten

08. Januar 2018

Die Rapskurse sind nach den Weihnachtsfeiertagen deutlich gefallen. Der Fronttermin schloss vor dem Wochenende auf 347,75 EUR/t und erreichte damit den niedrigsten Wert seit März 2016. Die fehlende Nachfrage der Biodieselindustrie und mangelnde Abgabebereitschaft der Erzeuger haben zu einem sehr geringen Handelsvolumen an der Börse geführt. Viele Akteure waren im Weihnachtsurlaub und der deutlich festere Euro übte Druck aus. Mit Beginn der laufenden Woche haben sich die Notierungen allerdings wieder erholt. Zuletzt beendete der Fronttermin den Handel auf 355,50 EUR/t. Der Kassamarkt belebt sich erst nach und nach wieder, wobei viele Marktteilnehmer derzeit noch im Urlaub sind. Wie sich die Rapskurse weiter entwickeln, hängt neben den Vorgaben aus dem Sojasektor auch maßgeblich von den erwarteten Rapsimporten aus Australien und den Biodieseleinfuhren aus Argentinien ab. Das dürfte für Druck auf die Kurse stehen.
Der Erzeugerpreis für Raps ist in den vergangenen Wochen kräftig abgestürzt. Er liegt im Schnitt bei 340,50 EUR/t frei Erfasserlager. Damit ist der Wunschpreis der Landwirte in weite Ferne gerückt. Vor einem Jahr lag der Rapspreis um diese Zeit bei 396,20 EUR/t – Tendenz steigend. (Quelle: AMI)

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