Feste Vorgaben aus Übersee stützen EU-Getreidekurse

08. Januar 2018

Der Handel mit Weizenkontrakten an der Börse in Paris verlief in der vergangenen kurzen Handelswoche ohne nennenswerte Impulse. Viele Marktteilnehmer waren noch im Urlaub und die Umsätze deutlich geringer als in den Vorwochen. Druck übte in erster Linie der kräftig gestiegene Eurokurs aus, der die Schwelle von 1,20 USD überschritt und das eh schon schwache Exportgeschäft mit EU-Weizen zusätzlich belastete. Erst die festeren Vorgaben aus Übersee zu Beginn der aktuellen Woche haben den Weizenkursen Auftrieb gegeben. Der Fronttermin beendete zuletzt den Handel rund 0,5 % über dem Vorwochenniveau auf 160 EUR/t.
Die Maiskurse haben in der vergangenen Woche ebenfalls unter dem festen Euro gelitten. Der Handel verlief impulslos bei sehr geringen Tagesumsätzen. Mit den festeren Weizenkursen in Paris und dem Anstieg bei US-Mais setzte in den vergangenen Tagen allerdings eine leichte Erholung ein. Der Fronttermin schloss zuletzt auf 154 EUR/t und machte die Verluste der Vorwoche wieder wett. (Quelle: AMI)

Daten werden geladen …