Ernährungsreport 2018 präsentiert

08. Januar 2018

(az) Am 3. Januar stellte Bundesminister Schmidt den 3. Ernährungsreport seines Hauses vor. Das Marktforschungsinstitut Forsa befragte hierzu im Oktober 2017 rund 1.000 Verbraucher zu ihren Ess- und Einkaufsgewohnheiten. Spektakuläre Veränderungen in den Gewohnheiten der Verbraucher bei der Nahrungsauswahl und Essenszubereitung sind in Deutschland nicht zu erkennen, der Report bestätigt Ergebnisse früherer Studien. Danach wird bspw. in Deutschland weiterhin gern am eigenen Herd gekocht, äußerte Schmidt im Rahmen einer Pressekonferenz. Rund 80% der Bürger geben an, täglich oder mind. zwei- bis dreimal wöchentlich zu kochen. Auch habe sich bestätigt, dass Genuss und Gesundheit beim Essen mit mehr als 90% auf der Prioritätenliste ganz oben stehen. Nach Aussage von Schmidt gibt es in der Bevölkerung einen Wunsch für ein staatliches Tierwohllabel. Er wünsche, dass das von ihm zu Beginn des Jahres 2017 vorgestellte Label im Verlauf der Amtszeit einer neuen Regierung weiterentwickelt und mit konkreten Inhalten ausgestattet werde. Dafür sei er sehr zuversichtlich, denn nach wie vor würden die Verbraucher dem Aspekt Tierwohl größte Bedeutung noch vor Umweltfragen zumessen.

Daten werden geladen …