Salmonellen in Futtermitteln

12. Januar 2018

Zum Jahreswechsel wurden Salmonellenkontaminationen in Futtermitteln öffentlich. Die Ölmühle ADM Spyck GmbH in Straubing hat GVO-freies Sojaschrot, das voraussichtlich mit Salmonellen belastet war, an ca. 1.500 Betriebe in Bayern und in 12 weitere Bundesländer geliefert. ADM muss die Ware zurücknehmen. Zudem wurden Salmonellen in Rapsextraktionsschrot bei einer Kieler Ölmühle nachgewiesen. Für sieben Rinderhalter, die mehlförmiges Mischfutter erhalten haben, laufen die Analysen noch. Betroffene Landwirte müssen in ihrer Eigenverantwortung die Schlachtbetriebe informieren und Lager- und Fütterungseinrichtungen reinigen und desinfizieren. Sie sollten Rückstellproben der Chargen bilden sowie auf eine vollständige Dokumentation relevanter Vorgänge achten, insb. um ggf. Ansprüche geltend zu machen (Futtermittelmenge, Preise, Verfütterungen, Deckungskäufe usw.). Zur Sicherung von Schadensersatzansprüchen sind amtliche Proben belasteter Futtermittel sinnvoll.

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