Stimmabgabe zur verbindlichen Regelung zur Eindämmung der Ausbreitung der sogenannten Kreuzkräuter

11. Oktober 2016

 Der Baden-Württembergische Bauernverband informiert über die Internetseite http://kreuzkrautgefahr.de über die verschiedenen problematischen Kreuzkräuter und die zunehmende Ausbreitung dieser Kräuter. In vielen Bundesländern ist die zunehmende Ausbreitung der Kreuzkräuter (u.a. Jakobskreuzkraut, Schmalblättriges Kreuzkraut, Gemeines Kreuzkraut, Raukenblätteriges Kreuzkraut, Wasserkreuzkraut) für Landwirte und Pferdehalter sowie auch Imker zu einem echten Problem geworden.

Die in den Kreuzkräutern enthaltenen Pyrrolizidinalkaloide (PA) werden in der Leber von Menschen und Tieren zu giftigen Substanzen umgewandelt und führen zu irreversiblen Leberschäden. Gesetzliche Grenzwerte für PA in Lebensmitteln und Futtermitteln gibt es bislang nicht, obwohl immer wieder hohe und bedenkliche PA-Belastungen nachgewiesen werden.

Alle in diesem Zusammenhang auf Freiwilligkeit basierenden Maßnahmen haben die Ausbreitung dieser Pflanzen nicht aufhalten können. Insofern soll gefordert werden, dass von der Politik verbindliche Regelung zur Eindämmung der Kreuzkrautmassenbestände getroffen werden.

Insofern hat der BadenWürttembergische Bauernverband angeregt, diese Forderung auf eine breite Basis zu stellen und bittet um Unterstützung dieser Forderung. Über die Internetseite http://kreuzkrautgefahr.de/kreuzkrautgef ahr/zurstimmabgabe besteht die Möglichkeit der Stimmabgabe (Online über das Netz, per Unterschriftsformular).


Die Stimmabgabe ist noch bis zum 31.10.2016 möglich.

Daten werden geladen …