Rundholz-Vermarktung rechtswidrig

17. März 2017

Das OLG Düsseldorf hat in dieser Woche entschieden, dass die Vermarktung von Rundholz in Baden-Württemberg kartellrechtswidrig ist. Es hat die Klage des Landes Baden-Württemberg gegen eine Entscheidung des Bundeskartellamtes zurückgewiesen, wonach dem Land Baden-Württemberg untersagt wurde, die Vermarktung von Rundholz aus Wälder von Körperschaften und Privatpersonen mit einer Fläche von mehr als 100 Hektar durchzuführen.

Zur Begründung verweist das Gericht darauf, dass der gebündelte Verkauf von Stammholz aus Staatswäldern sowie Körperschafts- und Privatwäldern ein verbotenes Vertriebskartell darstelle.

Die Entscheidung hat auch für NRW große Bedeutung, zumal hier ähnliche gebündelte Vertriebsstrukturen bestehen. Der Landesbetrieb Wald und Holz weigert sich bislang entschieden, seine wettbewerbswidrigen Strukturen zu verändern.

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