QS fasst weitreichenden Beschluss zur Ferkelkastration

17. März 2017

Der QS-Fachbeirat Rind und Schwein hat bereits die QS-Anforderungen für das ab 2019 in Deutschland geltende gesetzliche Verbot der betäubungslosen Ferkelkastration klargestellt. Um einer zu erwartenden Wettbewerbsverzerrung entgegen zu wirken, gelten ab dem 1. Januar 2019 für alle QS-Teilnehmer – im In- und Ausland – die Vorgaben des deutschen Tierschutzgesetzes zur betäubungslosen Ferkel-kastration.

Besonders wichtig ist, dass diese Vorgaben auch für Tiere und Fleisch gelten, die aus dem Ausland über die Anerkennung anderer Standards in das QS-System geliefert und vermarktet werden. Der Beschluss hat sowohl Gültigkeit für die Landwirtschaft als auch für alle nachgelagerten Produktions- und Vermarktungsstufen.

Im QS-System können alle Verfahren zum Einsatz kommen, die im Einklang mit dem deutschen Tierschutzgesetz stehen.

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