Bauern ausgezeichnet für Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt

18. August 2017

Bäuerinnen und Bauern aus Coesfeld-Stevede, Reken und Rosendahl-Holtwick engagieren sich im Projekt „Energiepflanzenanbau und Biodiversität im Münsterland“ für die Förderung der Biodiversität im Münsterland. Jetzt ist das Projekt, das von der die Stiftung Westfälische Kulturlandschaft betreut wird, während eines Feldtages als „Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt“ ausgezeichnet worden.

Gestern übergab der Landrat des Kreises Coesfeld, Dr. Christian Schulze Pellengahr, die entsprechende Urkunde. Die Auszeichnung erhalten Projekte, die sich in nachahmenswerter Weise für die Er-haltung der biologischen Vielfalt einsetzen.

Johannes Röring, WLV-Präsident und Vorsitzender der Stiftung Westfälische Kulturlandschaft, würdigte das Engagement der beteiligten Landwirte: " Das Projekt setzt sich in nachahmenswerter Weise für die Erhaltung der biologischen Vielfalt im Einklang mit dem Anbau von Energiepflanzen ein. Mein besonderer Dank gilt dabei den am Projekt teilneh-menden Landwirtinnen und Landwirten."

Im Rahmen des Projekts „Energiepflanzenbau und Biodiversität“ werden verschiedene ökologische Maßnahmen umgesetzt, die in den Anbau von Energiepflanzen integrierbar, aus Biodiversitätsgründen wertvoll und aus landwirtschaftlicher Sicht zweckmäßig sind. Die beteiligten Landwirte in den Projektgebieten haben alleine in diesem Jahr Maßnahmen auf einer Fläche von über 50 Hektar zu Gunsten der Artenvielfalt im Münsterland angelegt. 

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