Rindfleischmarkt zum Jahreswechsel 2017/18

03. Januar 2018

(AMI) Der Markt für Rindfleisch hat sich 2017 nach dem unterdurchschnittlichen Vorjahr preislich erholt. Angesichts der zurückgehenden Erzeugung bestehen durchaus Chancen für einen weiteren preislichen Aufwärtstrend in 2018. Zudem entwickelt sich der Konsum an Rindfleisch nach zwei Jahrzehnten des Rückgangs langsam aber stetig wieder positiv.
Neue Handelsverträge können den Rindfleischmarkt jedoch besonders belasten. So sollen die Verhandlungen der EU mit den Mercosur-Staaten in 2018 abgeschlossen werden. Für den Rindfleischmarkt wird derzeit eine Einfuhrtonnage von 70.000 bis 100.000 Tonnen und mehr diskutiert.
Es ist zu befürchten, dass die EU im Gegensatz zu anderen Handelsabkommen keine höheren Mengen an hochwertig verarbeiteten Fleisch- und Wurstprodukten in die Mercosur-Staaten verkaufen kann.

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