Unbedingt auf BHV1-Freiheit achten!

09. Januar 2018

Das erreichte Ziel der BHV1-Freiheit bedeutet nicht, dass danach keinerlei BHV1-Fälle mehr zu erwarten wären. Nach den bestandsspezifischen Regeluntersuchungen im Sommer 2017 war mit einigen BHV1-Fällen zu rechnen. Hierbei handelt es sich aber nicht um ein flächendeckendes Geschehen, sondern um wenige Einzelfälle. Diese Einzelfälle werden konsequent bekämpft. Der Status der BHV1-Freiheit ist dadurch nicht gefährdet. Voraussetzung, dass dies so bleibt, wird aber u. a. sein, dass in der Rinderhaltung ein Hygienebewusstsein Einzug hält.
Entscheidend wird es darauf ankommen, dass alle Rinderhalter sich Gedanken über die Biosicherheit machen. Hier besteht im Vergleich zu Schwein und Geflügel noch deutlicher Nachholbedarf. Alle Rinderhalter sind aufgefordert, sich Gewissheit über die BHV1-Freiheit neu eingestallter Tiere zu verschaffen. Also Bescheinigungen über den Status der Herkunft anfordern und ein kritisches Bewusstsein entwickeln, dass nicht immer alles so ist, wie die Papierlage es suggeriert!
Jeder Fall kostet die Tierseuchenkasse und damit die Solidargemeinschaft der Rinderhalter viel Geld. Es kann nicht sein, dass Nachlässigkeiten von Einzelnen die Gesamtheit finanziell belasten.

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