Argentinien auf Erholungskurs

13. Februar 2018

(fleischwirtschaft) Argentinien hat seinen Rindfleischexport seit dem Politikwechsel im Jahr 2015 kräftig angekurbelt und zählt inzwischen wieder zu den Top Ten der weltweiten Rindfleischlieferanten. Das bestätigen aktuelle Zahlen des Landwirtschaftsministeriums in Buenos Aires.
Demnach wurden 2017 insgesamt 308.638 t Rindfleisch aus dem südamerikanischen Land auf den Weltmarkt gebracht; das waren 57 Prozent mehr als 2015.
Der Großteil an hochwertiger Ware ging laut den Ressortangaben in die Europäische Union. Hauptabnehmer für tiefgefrorene Ware ohne Knochen - die vergleichsweise preiswert angeboten wird - war China. Die Volksrepublik dürfte nach Einschätzung des Institutes zur Förderung von argentinischem Rindfleisch (Instituto de Promoción de la Carne Vacuna Argentina - IPCVA) in den kommenden Monaten noch erheblich an Bedeutung für die argentinischen Rindfleischexporteure hinzugewinnen, nachdem Buenos Aires und Peking jetzt ein Abkommen zur Öffnung des chinesischen Marktes auch für gekühltes Rindfleisch mit Knochen abgeschlossen haben.
Noch 1995 hatte Argentinien insgesamt 520.000 t Rindfleisch ausgeführt.

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