DBV-Forderungen zur ASP

17. Januar 2018

Vergangenen Freitag hat der DBV im Rahmen einer Pressekonferenz sein Konzept zur Vorbeugung und Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) vorgestellt.
„Die volkswirtschaftlichen und gesellschaftlichen Auswirkungen eines ASP-Ausbruchs sind kaum vorstellbar. Bereits das Auftreten im Wildschweinebestand würde bedeuten, dass kein Schweinefleisch mehr in Drittländer eingeführt werden kann. Diese Restriktionen würden somit zu einem dramatischen Preisverfall im deutschen Schweinemarkt führen, erläuterte DBV-Vizepräsident Werner Schwarz den Journalisten. Daher hat der DBV bereits seit Mitte letzten Jahres intensive Gespräche mit den Landwirten, Tierärzten, Jägern sowie mit Ministerien und Verbänden geführt, um zu sensibilisieren und für sinnvolle Präventionsmaßnahmen zu werben.

Für den Erfolg der vorbeugenden Maßnahmen sei entscheidend, den Wildschweinebestand jetzt konsequent und nachhaltig zu verringern.Deutschland hat einen sehr hohen Wildschweinebestand, obwohl allein im letzten Jahr über 610.000 Wildschweine erlegt wurden. „Bund und Länder müssen zeitnah handeln, um den Jägern eine konsequente Reduktion zu vereinfachen. Dabei spielt auch eine Aufwandsentschädigung der Jäger für erlegtes Schwarzwild eine Rolle. Denn je nach Gebiet sind die Kosten und vor allem der zeitliche Aufwand sehr hoch. Darüber hinaus forderte Schwarz ein bundeseinheitliches Vorgehen in derSeuchenprävention.
Die Forderungen des DBV finden Sie unter www.bauernverband.de/asp-forderungen.

Daten werden geladen …