Scharfe Kritik des WLV an den jüngsten Hauspreisen

17. Januar 2018

Die aktuelle Preispolitik am Schweinemarkt ist auf heftige Kritik gestoßen. Sowohl der DBV-Veredlungspräsident Johannes Röring als auch der Vorsitzende des WLV-Veredlungsausschusses, Hubertus Beringmeier, haben in der vergangenen Woche das Vorgehen der großen Schlachtunternehmen als Vertrauensbruch mit den landwirtschaftlichen Erzeugern gewertet. Beide werben für ein faires Miteinander in der Wertschöpfungskette und fordern die Schlachtunternehmen auf, sich bei der Preisfindung an der Empfehlung der Vereinigung der Erzeugergemeinschaften zu orientieren. Erst vor kurzem seien vier namhafte Vermarktungsorganisationen aus Westfalen-Lippe Mitglied bei der Vereinigung geworden. Der DBV und die Landesbauernverbände kritisieren insbesondere, dass im Unterschied zu mittelständischen Schlachtunternehmen die großen Vermarkter von dem Vereinigungspreis abgewichen sind und aufgrund ihrer Marktmacht Hauspreise durchsetzen.

Daten werden geladen …