Landwirtschaft in der Region

Landwirtschaft in enger Nähe zur Bevölkerung - das zeichnet die Landwirtschaft in der Region aus.

Der landwirtschaftliche Kreisverband Ruhr-Lippe besteht aus dem Landkreis Unna und den kreisfreien Städten Hamm, Dortmund, Bochum und Herne.Der nördliche Teil des Kreises Unna und der Stadt Hamm ist mehr ländlich strukturiert. Hier überwiegt die Viehhaltung, sowohl als Rindvieh- wie auch als Schweinehaltung.  

Der Bereich entlang des Hellwegs von Bochum über Dortmund und Unna bis Hamm ist aufgrund der guten Bodenqualität vorwiegend ackerbaulich geprägt. Südlich des Hellwegs an den Ausläufern des Sauerlandes dominiert die Milchviehhaltung. 

Das Ballungsgebiet der Großstädte Bochum, Dortmund und Herne ist durch die zersiedelte Landschaft und die Auswirkungen der Industriestandorte gekennzeichnet. 

Der Flächenverbrauch für Bebauung, Straßenbau und andere Zwecke führt zu einem ständigen Druck auf die landwirtschaftlichen Betriebe. Daneben ergeben sich aus der Nähe zum Verbraucher Chancen für direktvermarktende Betriebe. Mit einem Anteil von ca. 11 % der Höfe (über 5 ha) liegt der Anteil der Direktver-markter in der Region Ruhr-Lippe doppelt so hoch wie im übrigen Westfalen. Die durchschnittliche Betriebsgröße aller Betriebe (über 5 ha) beträgt 41 ha. (Westfalen-Lippe 32 ha).Davon sind 68 % Haupterwerbsbetriebe (Einkommen überwiegend aus Land- und Forstwirtschaft) und 32 % Nebenerwerbsbetriebe (Einkommen überwiegend außer-halb der Land- und Forstwirtschaft).

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