Landwirtschaftlicher Kreisverband übergibt Spenden von insgesamt 1.000 €

20. Dezember 2017

Geld geht an die Andreas-Gärtner-Stiftung und
die Aktion Lichtblicke e. V.

 

(von links nach rechts): Lena Becker, Reporterin bei Radio Hochstift, Hubertus Beringmeier, Kreisverbandsvorsitzender, Imke Harbers, Kreisgeschäftsführerin, Ingo Schmitz, Redaktionsleiter des Westfalen-Blatts Paderborn und Eduard Gockel, stellvertretender Kreisverbandsvorsitzender

 

(Re) Die Landesgartenschau in Bad Lippspringe war das Großereignis für die heimische Landwirtschaft in diesem Jahr. Unter dem Oberbegriff "Wir von der Landwirtschaft" haben die berufsständischen Organisationen aus dem Kreis Paderborn an den 187 Tagen den grünen Berufszweig in all seiner Vielfalt vorgestellt. Der "Treffpunkt Landwirtschaft" war ein Publikumsmagnet. Der Landwirtschaftliche Kreisverband konnte einen kleinen Überschuss erwirtschaften. "Dieses Geld möchten wir einem guten Zweck zukommen lassen", erklärt Vorsitzender Beringmeier. "Mit einem einstimmigen Vorstandsbeschluss spenden wir, der Kreisverband, insgesamt 1.000 Euro.

 

Als Spendenzweck hat sich der Kreisverband einmal für die Aktion Lichtblicke e. V. entschieden. "Sie leistet seit Jahren direkt vor Ort praktische Nachbarschaftshilfe", so Beringmeier. Die Aktion Lichtblicke e. V. helfe Kindern und ihren Familien, die unverschuldet in Not geraten sind. "Sie kümmert sich besonders um Menschen unter uns, die schwere Schicksalsschläge hinnehmen müssen", unterstreicht Geschäftsführerin Imke Harbers, die Schwachen und Benachteiligten in unserer Gesellschaft, die keine Lobby für ihre Anliegen hätten. Hier seien es vor allem Kinder, die besonders unter den Notsituationen litten, in die ihre Familien geraten würden. "Wir von Radio Hochstift freuen uns über die Spende", so Lena Becker, Reporterin bei Radio Hochstift und weiter: Die Aktion Lichtblicke e. V. werde von den 45 NRW-Lokalradios, dem Rahmenprogramm radio NRW, den Caritasverbänden der fünf Bistümer im Land sowie der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe getragen. Sie helfe seit 1998 schnell und unbürokratisch.

 

"Als Weiteres haben wir uns die Andreas-Gärtner-Stiftung, die geistig Behinderten helfe, ausgeguckt", erläutert der stellvertretende Vorsitzende Eduard Gockel. "Viele Menschen mit geistiger Behinderung und deren Mitmenschen benötigten Hilfe in ihrem Leben. Ingo Schmitz, der Redaktionsleiter des Westfalen-Blatts in Paderborn erklärt, dass schon 2012 der Erlös der Westfalen-Blatt-Weihnachtsspendenaktion der Andreas-Gärtner-Stiftung zugute gekommen sei. "Wenn zu den Sorgen um ein geistig behindertes Kind auch noch die Not kommt, ihm nicht jede mögliche Hilfe bieten zu können - dann ist für viele Familien die Andreas-Gärtner-Stiftung die letzte Rettung." In zeiten knapper Kassen seien Spenden für soziale Einrichtungen und betroffene Privatpersonen besonders wichtig. Hier helfe die Stiftung schnell und unbürokratisch.

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