Feierliche Lossprechung der Junglandwirte/innen aus der Region

09. Oktober 2017

64 Landwirtinnen und Landwirte legen Abschlussprüfung erfolgreich ab

Im Rahmen einer feierlichen Lossprechung im Haus Waldfrieden in Dülmen, durch die Herr Lütke-Holz als Vorsitzender des Vereins landwirtschaftlicher Fachschulabsolventen (VlF) führte, konnten am Montag 64 Landwirtinnen und Landwirte ihre Prüfungsurkunden in Empfang nehmen. Unter ihnen schlossen Philipp Schulze Twenhöven (aus Werne, letzter Ausbildungsbetrieb: Paul Schulze Pals, Lüdinghausen), Maria Laukenmann (aus Gronau, letzter Ausbildungsbetrieb: Stefan Korbeck, Rosendahl) und Benedikt Pieper (aus Reken, Ausbildungsbetrieb: Markus Jeiler, Dülmen) ihre Ausbildung als prüfungsbeste Landwirte ab und erhielten als Anerkennung Büchergutscheine vom VlF.


Die Urkunden überreichten an diesem Abend die Kreislandwirte Henrik Plaas-Beisemann (Ruhr-Lippe), Anton Holz (Coesfeld) und Georg Schulte-Althoff (Recklinghausen).


Mit Erhalt der Gesellenbriefe endete nun für die Landwirtinnen und Landwirte eine spannende und lehrreiche Ausbildungszeit sowohl in der Schule als auch in den zumeist unterschied-lichen landwirtschaftlichen Betrieben der einzelnen Lehrjahre. Auf diese ereignisreiche Zeit blickten zunächst Frau Dr. Natter vom Richard von Weizsäcker-Berufskolleg in Lüdinghausen und anschließend Florian Reckinger als Sprecher der Absolventinnen und Absolventen zurück. In einer humorvollen Rede schilderte er einige Höhepunkte der gemeinsamen Lehrjahre und betonte gleichwohl die Vielfalt der durchlaufenden Ausbildung. „Vielseitige und anspruchsvolle Aufgaben auf den Feldern und im Stall ließen bei den meisten schnell die Lei-denschaft für die Landwirtschaft entflammen. Insgesamt war die Ausbildung eine tolle Erfahrung und ein großer Schritt für uns persönlich in unsere berufliche Zukunft.“, so der Ab-solvent.


Durch den, oftmals jährlichen Wechsel der Ausbildungsbetriebe haben die Absolventen die Möglichkeit fachliche Kenntnisse in den unterschiedlichen Betriebszweigen zu erlangen. Gerade dieser Facettenreichtum ist es, der den Beruf der Landwirtin/des Landwirtes ausmacht und ihn, auch über den Berufstand hinweg so attraktiv werden lässt. So entscheiden sich immer mehr Auszubildende für einen Werdegang in der Landwirtschaft, auch wenn sie selbst keinen landwirtschaftlichen Hintergrund haben. „Dies betrifft insgesamt rund 40 % der Prüflinge.“, resümiert Josef Samberg (stellvertretender Geschäftsführer der Kreisstelle Coes-feld/Recklinghausen der Landwirtschaftskammer NRW und Ausbildungsberater) und ergänzt, dass sich ihre Ausbildung in der Regel auf den Fachschulen der Landwirtschaftskammern oder im Rahmen eines Studiums an der Hochschule fortsetze und sich auch daran, in einer zunehmend schnelllebigen Zeit in der sich das Wissen ständig erweitert, ein fortwährender Prozess des Lernens anschließe.


Eine fundierte Ausbildung kommt den Landwirtinnen/en auch bei den, von Landrat Dr. Schulze Pellengahr (Landrat Kreis Coesfeld) angesprochenen, gestiegenen rechtlichen Anforderungen zugute. Auch vor dem Hintergrund der herausfordernden wirtschaftlichen Lage in den vergangenen Jahren, bewundere er die Absolventen für ihre Entscheidung, sehe aber gleichwohl, in einer so landwirtschaftlich geprägten Region, optimistisch in die Zukunft. Die-sen Eindruck bestärkte auch Landrat Cay Süberkrüb für den Kreis Recklinghausen und betonte ferner die Bedeutung eines guten Miteinanders zwischen Erzeugern und Verbrauchern in dieser Region.
An diesem, vom Verein landwirtschaftlicher Fachschulabsolventen (Coesfeld, Vest Recklinghausen, Ruhr-Lippe) und der Kreisstelle der Landwirtschaftskammer NRW organisierten Abend, wurden zudem die vier Förderpreise Landwirtschaft durch Herrn Jürgen Büngeler (Sparkasse Westmünsterland) und den Vorstand des Fördervereins Landwirtschaft verliehen. Eine Pressemeldung hierzu folgt in Kürze.

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