Geflügelpest im Kreis Gütersloh
Westermeyer appelliert an das Einhalten aller Hygienevorschriften

23. Dezember 2016

Landwirtevorsitzender Andreas Westermeyer bittet um Verständnis für den vorbeugenden Schutz hinsichtlich der Geflügelpest.

Gütersloh /WLV (Re) Mit großer Betroffenheit reagiert der Vorsitzende des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes Gütersloh Andreas Westermeyer auf das aktuelle Geflügelpestgeschehen im Raum Rietberg. Als Landwirt finde ich es bedrückend, dass viele Tiere getötet werden müssen und kann mir vorstellen, wie schlimm die derzeitige Situation für die Betroffenen sein muss.

Verständnis fordert er mit Blick für den vorbeugenden Schutz. „Die nun geltenden Maßnahmen im Sperr- und Beobachtungsgebiet betreffen noch viele weitere Bauern im Raum Rietberg und schränken besonders Transporte stark ein“, sagt Westermeyer. Auch für die Säugetiere wie Schweine, Rinder und Schafe würden strenge Verbringungsvorschriften im Sperrgebiet gelten. „Die strikte Einhaltung aller Hygienevorschriften sind hier die einzige wirksame Gegenwehr, und zwar in großen wie kleinen Tierhaltungen gleichermaßen“, erklärte er.

Westermeyer hält diese Vorsichtsmaßnahmen für extrem wichtig, damit sich das Seuchengeschehen nicht weiter ausbreite. Auch das Töten der Tiere auf dem betroffenen Hof sei zwar schlimm gewesen, aber absolut notwendig, um andere gesunde Tiere zu schützen. Er appelliert zudem an die Hobbygeflügelhalter sowie die Hunde- und Katzenhalter, die Auflagen genau zu beachten und keine Risiken einzugehen.

„Die Geflügelpest ist insbesondere für unsere geflügelhaltenden Höfe ein großes Problem“, sagt der Landwirtevorsitzende. Verbraucher seien dadurch jedoch nicht betroffen, da das Virus keinerlei Gefahr für den Menschen darstelle.

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