Volontärsschulung:
Jungredakteure schnuppern Stallluft
auf dem Hof Diedam

06. Februar 2017

Die Volontäre konnten hautnahen Kontakt zu den Schweinen erleben.
Martin Diedam (1. von rechts) stand den angehende Redakteure Rede und Antwort

Jungredakteure schnuppern Stallluft: Auf dem Hof von Hubert Diedam in Rheda-Wiedenbrück (Kreis Gütersloh) konnten sich angehende Redakteure der Tageszeitungen „Westfalen-Blatt“ und „Die Glocke“ am Mittwoch (1.2.2017) ein Bild über die heutige Sauenhaltung machen. „Unser Anliegen war es, den angehenden Zeitungsmachern reale Einblicke zu bieten und zu zeigen, welchen Herausforderungen wir Bauern uns stellen müssen“, so der Vorsitzende des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes Gütersloh Andreas Westermeyer. Durch eine zunehmende Entfremdung der Landwirtschaft seien leider viele in unserer Bevölkerung schlecht informiert und würden die Landwirtschat mit unrealistischen Erwartungen betrachten. „Uns war es wichtig, aufzuklären und richtig zu stellen“, unterstreicht Westermeyer.
 
Auch gesellschaftlich kritische Themen wurden angesprochen, so reichte die Themenpalette von: Kastenstände in der Sauenhaltung, Kastrieren männlicher Ferkel, Kürzen der Schwänze, Tiergesundheit – Medikamenteneinsatz, der Initiative Tierwohl und dem Tierwohl-Label.
 
Weiter diskutierten die jungen Zeitungsvolontäre mit jungen Landwirten aus dem Kreisverband Gütersloh. Welche Zukunft hat die heutige Landwirtschaft? Ist die Nutztierhaltung ein Auslaufmodell oder befindet sie sich vor einem Aufbruch in neue Zeiten? Wie sieht die Rolle der heimischen Landwirtschaft bei der Ernährung einer weiter steigenden Weltbevölkerung, bei der Energiewende und bei der Bekämpfung des Klimawandels aus? Wie bleiben die heimischen Höfe wettbewerbsfähig?
 
„Uns geht es darum, Wissen zu vermitteln, Interesse für landwirtschaftliche Themen zu wecken und Kontakte herzustellen“, erläutert Westermeyer. „Vielfach entstehen durch diese Fortbildungen Kontakte, die sich auch über die Ausbildungszeit fortsetzen.“

Presse-Kontakt

Andreas Westermeyer (2. von links) und Hubdert Diedam (3. von links) erklären den Volontären das Futter

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