Auf den Feldern kehrt langsam Ruhe ein
Süße Zuckerrüben wie selten

28. November 2016

Mit den Zuckergehalten sind die Bauern sehr zufrieden. Das Foto zeigt ein Herz aus Würfelzucker: „Wir machen Landwirtschaft – mit richtig viel Herz!“ – ist auch der Leitspruch der neuen Kampagne des Berufsstandes.

Lippe/wlv (Re) Die Herbstarbeiten auf den Feldern im Kreis Lippe gehen dem Ende entgegen. Die Vegetation kommt zur Ruhe und der Ackerbau geht in die Winterpause. „Die meisten Arbeiten sind geschafft“, erklärt der Vorsitzende des Lippischen Landwirtschaftlichen Hauptvereins Dieter Hagedorn.

So sei die Zuckerrübenernte, die seit der zweiten Septemberhälfte laufe, nun bis auf einige Restflächen abgeschlossen. Die Abfuhr zur Zuckerfabrik erfolge noch bis ungefähr Mitte Dezember. „Die Witterungsbedingungen während der Ernte waren größtenteils gut, so dass die Rüben bodenschonend geerntet werden konnten“, sagt Hagedorn. Die mengenmäßigen Erträge seien in diesem Jahr deutlich geringer als im vergangen Jahr, wenn auch regional etwas unterschiedlich. Mit den Zuckergehalten hingegen seien die Bauern im Kreis Lippe sehr zufrieden. „Die intensive Altweibersonne hat uns so süße Rüben beschert wie selten“, freut sich der Vorsitzende.

Die Maisernte, die aufgrund des trockenen Spätsommers in diesem Jahr sehr früh begonnen habe, sei ebenfalls abgeschlossen.

Auch die Kartoffeln sind im Kreis Lippe aus dem Boden. Bei den Kartoffeln seien die Erntebedingungen zu Beginn sehr schwierig gewesen. „Die Böden waren im September extrem trocken und daher war das Roden sehr problematisch. Nach dem Regen funktionierte dann die Ernte“, erläutert Hagedorn. Die Erträge fielen in diesem Jahr bei den Kartoffeln jedoch geringer aus.

Parallel zur Ernte der herbstlichen Früchte waren die Bauern in den letzten Wochen damit beschäftigt, die neue Saat in den Boden zu bringen. Auch diese Arbeiten seien, bis auf die Flächen, auf denen kürzlich noch Rüben gestanden hätten, abgeschlossen.

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