Achtung: Langsame Traktoren unterwegs

12. April 2018

Landwirtschaftlicher Kreisverband bitte um gegenseitige Rücksichtnahme der Verkehrsteilnehmer

 

Märkischer Kreis. Mit Beginn des Frühlingswetters beginnen auch die Arbeiten auf den landwirtschaftlichen Flächen. Jetzt sind die Böden soweit abgetrocknet, dass sie wieder befahrbar sind. Grünlandpflege, Maisaussaat, Zäune erneuern und Gülledüngung stehen dabei im Moment an. Da der März wegen des zu nassen und teilweise sehr kalten Wetters „ausgefallen“ ist, zieht es die Landwirte jetzt mit Macht raus.

 

Da die Flächen der Betriebe längst nicht mehr arrondiert (zusammenhängend rund um den Hof gelegen) sind, müssen dabei immer wieder Strecken über öffentliche Straßen zurückgelegt werden. Das erfordert sehr hohe Aufmerksamkeit von den Landwirten und Lohnunternehmern, die die großen, breiten und schweren Gespanne fahren. Zudem fahren viele Traktoren inzwischen 40 Stundenkilometer schnell.

 

Dabei ist es Ehrensache, dass die Bauern verschmutzte Straßen wieder reinigen – nach einer Fahrt über den Acker bleibt es nicht aus, dass sich Erdreste auf der Fahrbahn verteilen. Selbstverständlich ist auch höchste Vorsicht beim Ein- und Ausbiegen von den Feldwegen auf die öffentlichen Straßen.

 

Ehrensache ist es auch, Gülle oder Mist nicht sonntags auszubringen – das ist zwar nicht generell verboten, wird von den Bauern und Bäuerinnen aber aus Rücksicht auf das Freizeitbedürfnis der Bevölkerung in der Natur möglichst nicht gemacht. Arbeitsspitzen, bei denen auch sonntags gefahren wird, kommen höchstens in Erntezeiten vor, derzeit ist die Arbeit auch für Nebenerwerbslandwirte (Landwirte, die einer anderen Arbeit nachgehen und nach Feierabend ihre Landwirtschaft bestellen) durchaus an Wochentagen zu meistern.

 

Der Landwirtschaftliche Kreisverband Märkischer Kreis bittet daher: Besonders auf kurvigen Landstraßen sollten sich Auto- und Motorradfahrer daher darauf einstellen, dass Landmaschinen unterwegs sein könnten. Beiderseitige Rücksicht hilft, unnötige Unfälle zu vermeiden.

 

 

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