Neue Perspektiven schaffen

12. Juli 2017

Theresa Ottmann und Achim Grotholtmann beim TOP-Kurs

-wlv/mg- Kreis Steinfurt. Sie sind in ihrem Alltag wieder angekommen: Theresa Ottmann aus Saerbeck und Achim Grotholtmann aus Ladbergen. „Aber irgendwie hat sich vieles verändert“, ist ihre Erfahrung. Die „Zäsur“ in ihrem Leben war ein neunwöchiger Kursus der Andreas Hermes Akademie (AHA) in Königswinter bei Bonn, den beide zusammen mit 22 weiteren Nachwuchskräften aus der Agrarwirtschaft aus dem ganzen Bundesgebiet absolviert haben. TOP Kurs, das steht für Team-Orientierte-Persönlichkeitsentwicklung in allen Facetten.  „Dazu gehörten Kommunikations- und Medientraining genauso wie Begegnungen mit Verbandsvertretern und Politikern, Planspiele sowie Fahrten nach Berlin, Brüssel und Rom und Marokko“, schildern Achim Grotholtmann und Theresa Ottmann aus den TOP-Wochen. „Die vielen Eindrücke und Erfahrungen lassen sich kaum in Worte fassen. Aber besonders spannend waren die Einblicke in die agrarpolitischen Zusammenhänge.“  Die gemeinsame Zeit hat aber auch zu intensiven persönlichen Kontakten geführt und Netzwerke gebildet, die ein Leben lang halten sollen. Die TOP Kurs-Teilnehmer kamen aus den unterschiedlichsten Regionen und brachten jeweils neue Impulse in die Gemeinschaft ein. Das verbindende Element war die gemeinsame Leidenschaft für die Landwirtschaft.

Einfach mal die Perspektive zu wechseln, herauszugehen aus der Komfortzone, Visionen zu entwickeln und gegen das „Schubladendenken“ quer zu arbeiten, das haben Theresa Ottmann und Achim Grotholtmann im TOP Kurs gelernt – und das wollen sie sich bewahren. Sie machen sich auf den Weg, neben ihren zukünftigen beruflichen Aufgaben die Landwirtschaft und den ländlichen Raum zukunftsorientiert und aktiv mitzugestalten als „Ansprechpartner auf Augenhöhe“ in gesellschaftspolitischen Fragen.

Verändert hat sich durch die intensive Schulung ihre Grundhaltung, davon sind beide TOP-Absolventen überzeugt. „Es ist wichtig, nicht stehen zu bleiben, sondern immer weiter an sich und seinen Kompetenzen zu arbeiten, sowohl fachlich als auch persönlich“, sagt Theresa Ottmann. Die 25-Jährige  steckt wieder mitten im Masterstudium der Agrarwissenschaften in Göttingen und weiß, dass sie täglich von den TOP-Erfahrungen profitiert. Ähnlich geht es Achim Grotholtmann (23). Er will auf dem elterlichen Betrieb in Ladbergen Verantwortung übernehmen und den Hof in die nächste Generation führen. „Da sind unternehmerische Fähigkeiten besonders wichtig“, ist Achim Grotholtmann überzeugt.

Wer in der Agrarwelt viel bewegen möchte, der braucht neben großem Engagement ganz spezielle Kompetenzen, um seine Ziele tatsächlich erreichen zu können. „Sich und seine Stärken richtig einzuschätzen und einzusetzen, im Team zu agieren und auch das Gegenüber zu verstehen, sind wichtige Eigenschaften. Dazu kommen Offenheit und das Verständnis  für Veränderungen – und das Schauen über den Tellerrand“, so Theresa Ottmann und Achim Grotholtmann. Konkret heißt das für beide: Erfahrungen im Ausland zu sammeln, ob in Äthiopien, Marokko, Kanada, Dänemark oder Lettland. Ein Beispiel für junge Leute aus allen Berufszweigen? „Auf jeden Fall“, sind Theresa Ottmann und Achim Grotholtmann überzeugt. „Jede Reise, ob zu sich selbst oder in andere Länder und Kulturen, und jede Grenzerfahrung verändert die Menschen und bringt sie weiter. Das schafft neue Perspektiven.“

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Achim Grotholtmann und Theresa Ottmann sind wieder in ihrem Alltag angekommen und freuen sich auf neue Herausforderungen. Foto: Marlies Grüter/wlv

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