"Exportmärkte wieder öffnen"

29. Februar 2016

MdB Sendker zur fehlenden Rentabilität der Preise

Weder in der Ferkelerzeugung, noch in der Schweinemast und auch nicht in der Milchproduktion sind derzeit rentable Preise zu erzielen. Die derzeitige Marktlage für landwirtschaftliche Produkte diskutierten der Bundestagsabgeordnete Reinhold Sendker und Vertreter des WLV-Kreisverbandes. "Es ist notwendig, verschlossene Exportmärkte wieder zu öffnen“, so der Bundestagsabgeordnete Sendker.
Hilfreich war nach Ansicht von Hermann-Josef Schulze-Zumloh, Vorsitzender des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes, den Etat des Bundeslandwirtschaftsministeriums für die agrarsoziale Sicherung um 78 Millionen Euro zu erhöhen. Auch das Liquiditätsdarlehen sei als Hilfestellung für die Mitgliedsbetriebe in der aktuell äußerst problematischen Lage eine erste Unterstützung.
Eine Absage erteilten die Vertreter des WLV-Kreisverbandes staatlichen Mengenregulierungen. Besonders kritisch wurde von allen Gesprächspartnern in diesem Zusammenhang auch eine stärkere Konzentration im Lebensmitteleinzelhandel gesehen. Hier bedürfe es einer kritischen Prüfung durch das Bundeskartellamt. Die Region sei insgesamt mit den großen Unternehmen Agravis, Westfleisch und DMK gut aufgestellt. Es gelte die sich am Markt bietenden Möglichkeiten auch zu nutzen.

Von besonderer Bedeutung sei die Kommunikationstechnik der Zukunft. Aus diesem Grunde müsse das schnelle Internet weiter forciert werden, so die Gesprächspartner. Hier arbeiten Bundesregierung, der Kreis Warendorf, die Kommunen, aber auch der landwirtschaftliche Berufsstand gemeinsam an effizienten Lösungen.

Das Foto zeigt MdB Reinhold Sendker (hier mit seiner Pressesprecherin Stephanie Jahn) nach seinem Gesrpäch mit Hermann-Josef Schulze-Zumloh (Vors. Kreisverband) und Dr. Matthias Quas (Geschäftsführer Kreisverband).

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