Windenergie in NRW muss eine Zukunft haben!

14. Juni 2017

WLV wendet sich an Fraktionsvorsitzende von CDU und FDP

Münster <wlv> In einem Schreiben an die Fraktionsvorsitzenden der designierten Koalitionsparteien CDU und FDP im Düsseldorfer Landtag, Armin Laschet und Christian Lindner, hat sich der Präsident des Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverbands (WLV) Johannes Röring heute dafür eingesetzt, der Windenergie in Nordrhein-Westfalen weiter eine Perspektive zu bieten. Der WLV plädiert dafür, den Bau neuer Windenergieanlagen im Grundsatz weiter zu ermöglichen.

Dem Vernehmen nach diskutieren CDU und FDP derzeit Pläne, beim Bau von Windenergieanlagen künftig einen Mindestabstand zu planungsrechtlich dargestellten Wohngebieten von 1.500 Metern vorzuschreiben. Dies wäre aus Sicht des WLV gerichtlich anfechtbar und faktisch das Aus für einen Ausbau der Windenergie im dicht besiedelten Bundesland Nordrhein-Westfalen. Der Verband appelliert daher an beide Parteien, auf die Neufestlegung von Mindestabständen ganz zu verzichten und dies dem Planungsrecht zu überlassen.

Der Westfälisch-Lippische Landwirtschaftsverband verweist darauf, dass sich der Ausbau von Windenergieanlagen in Nordrhein-Westfalen zu einem florierenden Wirtschaftszweig entwickelt habe, der neben Investitionen und Wertschöpfung im Umfang von mehreren Milliarden Euro auch viele Arbeitsplätze biete. Hiervon profitierten auch zahlreiche Bürger, Banken und ausführende Mittelstandsunternehmen in den Regionen des Landes.

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