Grüne Woche in Berlin: Tierwohl und Tierschutz stehen für Landwirte im Fokus

17. Januar 2018

WLV-Präsident Johannes Röring: „Wir wollen Ansprüchen der Verbraucher gerecht werden“

Münster <wlv> Die Tierhaltung steht in diesen Tagen einmal mehr im Fokus der gesellschaftlichen Diskussion, denn in wenigen Tagen startet die Internationale Grüne Woche in Berlin. Für die Landwirte in Westfalen-Lippe stehen Tierwohl und Tierschutz 365 Tage im Jahr im Fokus. Viele von ihnen machen sich in diesen Tagen auf den Weg nach Berlin, um auf der internationalen Ausstellung für Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau über die Zukunft der Landwirtschaft zu beraten.

„Wir verschließen nicht die Augen vor der gesellschaftlichen Diskussion um die heimische Landwirtschaft und wollen uns den Anforderungen an unseren Berufsstand nicht entziehen. Daher haben wir uns zum Ziel gesetzt, die schon sehr hohen Standards in der Tierhaltung insoweit weiterzuentwickeln, wie es vor allem dem Wohl der Tiere zugutekommt. Dabei wollen wir den Ansprüchen der Verbraucher und ihrem Geldbeutel gerecht werden. Die Grüne Woche ist eine gute Plattform, um mit Berufskollegen, Wissenschaftlern, Politikern und Kritikern ins Gespräch zu kommen“, macht Johannes Röring, Präsident des Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverbandes, das Ansinnen der hiesigen Landwirte deutlich. „Hierbei setzen wir vor allem auf unsere Projekte der Offensive Nachhaltigkeit. Gerade auf den Bereich zur Fortentwicklung des Tierwohls in der Schweinehaltung haben wir einen Schwerpunkt gelegt. Die Initiative Tiewohl ist dabei nur ein Projekt, das für den Verbraucher heute schon greifbar ist.“

Mit der vom Berufsstand schon im vergangenen Jahr angestoßenen Nachhaltigkeitsoffensive signalisieren die Landwirte – rund 40.000 Familienbetriebe in Westfalen-Lippe – ihre Veränderungsbereitschaft. Aus dieser Haltung heraus sehen sie sich in der Verantwortung, ihre Produktion im Rahmen der Offensive Nachhaltigkeit zu analysieren und, wo notwendig, auch anzupassen. Über den Fortlauf einzelner Projekte können sich Verbraucher auf dieser Seite informieren: http://www.offensive-nachhaltigkeit.de/

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