Futtergetreidepreise leicht gestiegen

19. Februar 2021

Die Aussicht auf vorerst wohl kaum nennenswert rückläufige Preise, lässt das Kaufinteresse wieder zunehmen. Selbst wenn von den Terminbörsen Schwächesignale kommen, am geräumten Kassamarkt werden die letzten Partien nur mit Aufgeldern zu bekommen sein. Die vergleichsweise hohen Preise, zuletzt wurde Erzeugern 21 % mehr angeboten als vor einem Jahr, haben das potenzielle Angebot massiv abgebaut. Das soll vor allem für Triticale, Roggen und für Gerste gelten. Das bremst die Abgabebereitschaft aus der Landwirtschaft. Handelsunternehmen erwarten keine nennenswerte Belebung der Nachfrage mehr.
Aufgrund der Corona-bedingten Schließung einiger Schlachthöfe, und dies ist, wie das Beispiel Husum zeigt, noch nicht vorbei, und dem damit verbundene Stau der schlachtreifen Schweine wurden allein im Oktober 2020 rund 9 % mehr Schweinemischfutter produziert als 2019. Insgesamt wuchs die Produktion in der ersten Wirtschaftsjahreshälfte 2020/21 um 4,7 % auf 5,1 Mio. t. Damit gehen in diesen Bereich allein 42 % aller in Deutschland hergestellten Mischfutter. Laut BLE wurden im Juli/Dezember 2020 rund 12,2 Mio. t Mischfutter produziert knapp 200.000 t bzw. 1,6 % mehr als im Vorjahreszeitraum. (Quelle: AMI)

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