Frostschäden bei Zuckerrüben in Frankreich

12. April 2021

Nach dem starken Virusbefall im Jahr 2020 trifft es die französischen Rübenbauer nun erneut heftig. Die Witterung der letzten Tage mit der Rückkehr des Winters sorgt derzeit für tiefe Sorgenfalten in Frankreich. Die Frostschäden sind teilweise erheblich. In einigen Départements wie Loiret und der Île-de-France wird sogar von Ausfällen zwischen 90 - 100 Prozent gesprochen. Landesweit müssen nach Schätzungen des nationalen Verbandes CGB bis zu 10 % der bereits bestellten Fläche erneut ausgesät werden. Dies ist nicht nur ein herber finanzieller Schaden für die Betroffenen Bauern, sondern aufgrund der Ausnahmeregelungen für das Saatgut auch organisatorisch nicht einfach. Derzeit ist es nicht sicher, ob diese auch für die erneute Aussaat gelten. Sollte dies nicht der Fall sein, so würde sich die Rübenanbaufläche in Frankreich erneut deutlich reduzieren. Aus den deutschen Anbaugebieten sind bisher noch keine nennenswerten Frostschäden gemeldet worden. (Quelle: DBV und Reuters)

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