Geflügelmarkt teils schwierig

08. Juni 2020

(AMI/MEG) Teile des Geflügelfleischmarktes gerieten im Mai unter Druck. Die Vermarktung an den LEH lief zwar kontinuierlich über dem Vorjahresniveau, in den übrigen Marktsegmenten baute sich jedoch ein Überangebot auf. Niedrigpreisig offerierte Importware drückte auch auf die Preise für deutsche Ware. Der Absatz in der Außer-Haus-Verpflegung zog erst allmählich wieder an. Geflügelfleisch wurde auch kontinuierlich in der Verarbeitung eingesetzt. Hähnchenschenkel wurden reichlich angeboten. In diesem Bereich kam es zu Preisreduzierungen. Die jüngsten Verhandlungen zwischen Schlachtereien und Erzeugergemeinschaften führten zu niedrigeren Preisen für Masthähnchen. Gleichzeitig zogen die Mischfutterpreise seit Beginn des Jahres an. Auf Ladenstufe wurde Putenfleisch stetig nachgefragt. Am Bulkmarkt war das Angebot reichlich. Die Preise für lose gehandelte Ware mussten sowohl am Frisch- als auch am Frostmarkt zurückgenommen werden. Die Althennenpreise blieben weitgehend stabil.

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