Geflügelmarkt uneinheitlich

29. Juni 2020

(AMI/MEG) Teile der Geflügelfleischmärkte standen im Juni unter Druck. Für lose gehandelte Ware wurden die Großhandelspreise mehrheitlich zurückgenommen. Der Absatz im LEH hat sich normalisiert, er ist nicht mehr so hektisch wie in den Vormonaten. Das Grillgeschäft verlief angesichts des zeitweise trüben Wetters eher schwach. Das Angebot an Hähnchenbrust war zuletzt drängender. Weiterhin blieb der Importdruck aus Polen groß. Der Schenkelmarkt wurde uneinheitlich bewertet. Einige Anbieter setzten ihre Forderungen herab. Andere Branchenteilnehmer berichteten von Stabilisierungstendenzen, da der Absatz Richtung Dönerproduktion stieg. Die durch die Corona Krise angespannte Marktlage im Großverbrauchersegment führte seit April zu niedrigeren Auszahlungspreisen für Lebendware. Die Mischfutterpreise zogen hingegen leicht an. Entsprechend hat sich die Rentabilität der Mast verringert. Am Putenmarkt hat sich der Fokus des Absatzes Richtung LEH verschoben. In den zurückliegenden Wochen wurden Bestände an Frostware aufgebaut, regere Nachfrage durch die Gemeinschaftsverpflegung fehlt.

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