EU-Ratspräsidentschaft: DBV erwartet Entscheidungen im Sinne der Landwirtschaft

06. Juli 2020

Das DBV-Präsidium hat in einem 10-Punkte-Papier Erwartungen an die deutsche Ratspräsidentschaft im 2. Halbjahr 2020 formuliert und abgestimmt. Der DBV fordert die Bundesregierung auf, den Mehrjährigen Finanzrahmen (MFR) zügig zum Abschluss zu bringen. Dies sei nach der Coronakrise und für die GAP-Reform dringend erforderlich. Notwendig ist auch eine stabile GAP-Förderung mit zusätzlichen Mitteln für weitere Aufgaben im Klima- und Umweltschutz. Eine Neuausrichtung der Agrarpolitik auf Landwirtschaft und Ernährung „made in EU“ ist für die Zukunftsfähigkeit der Betriebe essentiell. Zudem plädiert der DBV für die Aufnahme der Trilog-Verhandlungen über die GAP-Reform. Handlungsbedarf sieht der DBV für eine Herkunfts- und Haltungsformkennzeichnung in der Tierhaltung. In Sachen Klima-, Natur- und Ressourcenschutz setzen wir auf Kooperation mit der Landwirtschaft. Der „Green Deal“ muss indes handelspolitisch flankiert werden. Und schließlich muss der Weg für Innovationen wie z.B. neue Züchtungsmethoden freigemacht werden.

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