ASP: Restriktionsgebiete in Brandenburg

21. September 2020

Mit Nachweis des Virus der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bei Wildschweinen in Brandenburg ist vorläufig auch die Bewirtschaftung der landwirtschaftlichen Flächen in der betroffenen Restriktionszone verboten. In den sogenannten gefährdeten Gebieten in Brandenburg dürfen landwirtschaftliche Flächen bis auf Weiteres nicht bewirtschaftet werden. Soweit es zur Tierseuchenbekämpfung erforderlich ist, kann die zuständige Behörde nach der in 2020 neu gefassten Schweinepest-Verordnung für das gefährdete Gebiet die Nutzung landwirtschaftlicher oder forstwirtschaftlicher Flächen für längstens sechs Monate beschränken oder verbieten, um Wildschweine nicht aus dem Gebiet zu vertreiben. In den betroffenen Kreisen in gefährdeten Gebieten (Spree-Neiße, Dahme-Spreewald, Oder-Spree) dürfen nach aktuellem Stand auch Maisflächen nicht geerntet werden. DJV und DBV fordern die Behörden und die Landespolitik auf, den Abtransport von gemeldetem Fallwild schnellstmöglich sicherzustellen. Für die Meldung auffälliger und verendeter Wildschweine in der Landschaft sollte auch die vom Deutschen Jagdverband entwickelte Tierfund-Kataster-App

www.tierfund-kataster.de

genutzt werden.

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