Geflügelmarkt unter Druck

31. August 2020

(AMI/MEG) Die zeitweise sehr hohen Temperaturen führten im August 2020 am Schlachtgeflügelmarkt zu geringeren Zunahmen und zu geringeren Schlachtgewichten. Insgesamt blieb der Markt aber reichlich versorgt. Die Nachfrage war insgesamt schwach, auch, da die Umsätze in der Gastronomie weiterhin das Vorjahresniveau verfehlten. Trotz der lebhaften Nachfrage nach Hähnchenfleisch im LEH war der Markt umfangreich versorgt. Die Großhandelspreise für lose Ware neigten im August weiter zur Schwäche. Polnische Ware war zu deutlich geringeren Preisen zu haben als hiesige Ware. Am Putenmarkt kam es zu Corona bedingten Störungen bei den Schlachtprozessen, was am Frischsektor die logistischen Anforderungen erhöhte. Die laufende Produktion an Frischware dient schwerpunktmäßig der Bedarfsdeckung des Lebensmitteleinzelhandels. Insgesamt war das Angebot weiterhin reichlich, noch immer konnte zudem auf Lagerbestände zurückgegriffen werden. Die Schlachtereiabgabepreise für Putenfleisch gaben im August erneut nach.

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