Bio-Dinkelpreise fester

16. Dezember 2019

Der Bio-Getreidemarkt gestaltet sich teilweise etwas zäh, vor allem bei Weizen. Verkäufer müssen „Klinken putzen“, um neue Verträge zu schließen. Zwischen EU-Bio und Verbandsware gibt es teilweise eine sehr große Preisdifferenz. Die Versorgung mit Weizen in Deutschland, sonst immer ein Importmarkt, ist dieses Jahr eher ausgeglichen. Deshalb sind Verkäufer im Ausland bereit, zu deutlich schwächeren Preisen anzubieten, um ihren Weizen loszuwerden. Die Dinkelnachfrage ist weiterhin groß, deutscher Dinkel und Verbandsware sind trotz größerer Ernte knapp. Die Preise ziehen merklich an. Die Futtermühlen sind noch relativ gut gedeckt. Es gab sonst oft zu wenig Futterware, in dieser Saison ist der Futtermarkt hingegen besser versorgt, was zu einer verminderten Nachfrage führt.


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