Ökobauern kritisieren neue EU-Öko-Produktionsregeln in Online-Konsultation der EU-Kommission

16. Dezember 2019

361 Stellungnahmen sind zu den Verordnungsentwürfen für die EU-Öko-Produktionsregeln eingegangen. Der Löwenteil der Stellungnahmen kommt aus Deutschland, den Niederlanden und Österreich. Auch aus Dänemark, Frankreich, Polen und Schweden sowie von den europäischen Dachverbänden wurden Positionen eingereicht. Ein Großteil der Stellungnahmen stammt von Praktikern. Sehr kritisch wird durch die Bank weg die Aberkennung der Veranda als nutzbare Stallfläche gesehen. Die deutschen und österreichischen Schweinehalter kritisieren, dass die Summenregel der Bilanzierung zwischen Innen- und Auslaufflächen nicht mehr möglich sein sollen und die Sauenhaltung gefährdet ist. Sie erhalten von der BOLU Wien darin wissenschaftliche Unterstützung. Viele Praktiker beschreiben anhand ihrer Betriebe die Auswirkungen auf das Tierwohl und die prekäre ökonomische Situation der Öko-Tierhaltung, wenn diese neuen Regeln ohne oder nur sehr kurze Übergangsfristen in Kraft treten sollten ab 2021. Der DBV hat sich mit einer zusammenfassenden Stellungnahme ebenfalls zu Wort gemeldet.

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