Der Arbeitskreis Pferdehaltung hat getagt

10. November 2020

Brandaktuell mit Inkrafttreten der Coronaschutzverordnung zum 02.11.2020 hat der Arbeitskreis Pferdehaltung des WLV per und Video-/Telefonkonferenz unter Leitung des Vorsitzenden Herrn Christoph Meyer zu Hartum getagt. In der Sitzung wurden insbesondere die Auswirkungen der Coronaschutzverordnung für die Pferdebetriebe diskutiert und klarstellt. Bezüglich der konkreten Auswirkungen wird auf das Agrar-Info Pferde vom 02.11.2020 sowie den oben aufgeführten Beitrag verwiesen.

In der Delegiertenrunde wurde trotz deutlicher Diskussion um die Anordnung der Coronaschutzverordnung einvernehmlich festgehalten, dass die Pferdebetriebe sehr sorgfältig hinsichtlich der Umsetzung der Anordnung umgehen sollten, um den grundsätzlichen Betrieb auf den Pferdebetrieben nicht zu gefährden. Im Verhältnis zu anderen Sportarten muss bedacht werden, dass die Reiter das Privileg haben, weitergehend ihre Pferde versorgen und bewegen zu dürfen und damit in noch in gewisser Form ihren Hobby nachgehen dürfen.

Des Weiteren planten die Delegierten die Ausarbeitung eines sogenannten Krisenmanagementplanes für Pferdebetriebe im Umgang mit Krankheitsausbrüchen von Pferden für die Betriebe selbst und die Nachbarbetriebe.

Die aktuelle Situation bezüglich des Wolfes insbesondere im Kreis Recklinghausen war Thema der Delegiertenrunde. Die Delegierten beschlossen einvernehmlich, dass der Politik dringend die Situation der Pferdehalter deutlich gemacht werden muss, da insbesondere die Haftungsproblematik für das Tier Pferd im Zusammenhang mit dem Wolf nicht geklärt ist.

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