Hilfe für dürregeschädigte Landwirte: WLV drängt auf zügige Umsetzung

24. August 2018

Nachdem Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner die Trockenheit der zurückliegenden Monate zu einem Witterungsereignis von nationalem Ausmaß erklärt hat, können Landwirte, die nachweislich in existenzbedrohendem Ausmaß von der Dürre betroffen sind, mit einer von Bund und Ländern gemeinsam finanzierten Nothilfe rechnen. 

Bauernpräsident Johannes Röring hat diesen Beschluss begrüßt. Jetzt komme es darauf an, zügig ein konkretes Verfahren zur Abwicklung der Nothilfe abzustimmen. Um in Zukunft besser für Extremwetterlagen gewappnet zu sein und einzelbetrieblich in guten Jahren besser Vorsorge treffen zu können, drängt Röring zudem auf die Möglichkeit, die Bildung einer steuerlichen Gewinnrücklage möglich zu machen..

In einem Interview mit dem Wochenblatt hat Ministerin Ursula Heinen-Esser heute erklärt, wie es mit den Dürrehilfen weitergeht: Die Hilfe belaufen sich danach für NRW auf einen zweistelligen Millionenbetrag. Voraussetzung ist ein Ertragsausfall von 30 Prozent gegenüber den Vorjahren. Zuständig fürs Antragsverfahren ist die Landwirtschaftskammer.

Das Interview im vollen Wortlaut hier

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