ASP: WLV rät zu äußerster Vorsicht und konsequenter Hygiene

14. September 2018

Gestern wurde bei toten Wildschweinen in Belgien das ASP-Virus nachgewiesen. Damit ist die Gefahr, dass die Seuche auch auf Deutschland übergreift, noch konkreter geworden.

Am heutigen Vormittag hat eine ministeriumsinterne Sonder-Arbeitsgruppe getagt, um das weitere Vorgehen zum Schutz der hiesigen Schweinebestände zu beraten. Über die Ergebnisse der Beratungen informiert das Ministerium per Pressemitteilung. In einer Telefonkonferenz hat sich Ministerin Ursula Heinen-Esser gemeinsam mit Staatssekretär Dr. Heinrich Bottermann und dem zuständigen Abteilungsleiter sowie den Hauptgeschäftsführern von WLV und RLV über das weitere Vorgehen abgestimmt.

Zur Information aller Schweine haltenden Betriebe über die Seuchenvorsorge haben wir unsere Webseite zur ASP aktualisiert (www.wlv.de/asp). Hier finden Sie neben Regeln zum Umgang mit der Seuche auch Merkblätter für Landwirte, für Jäger und für Saisonarbeitskräfte (in englischer, polnischer, rumänischer und tschechischer Sprache). In einem BauernInfo Schweine informieren wir am späten Nachmittag die Schweine haltenden Betriebe in Westfalen-Lippe. Diese Information finden Sie auch auf der Webseite.

Das LANUV hat eine Hotline geschaltet und bittet darum, Funde toter Wildschweine unmittelbar zu melden (Tel.: 0201/714488, nbz@lanuv.nrw.de).

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