Mehr Geld für den Mastenstandort

21. September 2018

Der WLV hat mit dem Stromleitungsunternehmen Amprion GmbH deutlich höhere Entschädigungen für den Standort von Freileitungsmasten vereinbart. Die Regelung gilt rückwirkend ab 2015.

Die Höhe der Entschädigung ist abhängig vom Ertrag der Fläche und der Größe des Mastes. Der jährliche Entschädigungsbetrag wird nunmehr mit dem Faktor 50 (!) multipliziert (zuvor 36,2), um die einmalige Entschädigungssumme zu ermitteln. Neu ist eine Regelung, die den Entschädigungsbetrag auf Grünland abhängig von der Nutzungsintensität ermittelt.

Die Entschädigung steht dem Grundeigentümer zu. Ist das Land verpachtet, kann der Pächter eine Anpassung der Pacht verlangen. Darüber sollte er sich mit dem Verpächter verständigen. Die Entschädigungstabellen sind in den WLV-Geschäftsstellen erhältlich.

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