Stiftung Westfälische Kulturlandschaft rät: Blühschneisen jetzt vorbereiten

28. September 2018

Aktuell können Landwirte mit geringem Aufwand gute Möglichkeiten zur Bejagung von Schwarzwild schaffen und einen Beitrag zur Steigerung der Biodiversität in der Agrarlandschaft leisten. Auf diesen Umstand weist die Stiftung Westfälische Kulturlandschaft mit Beginn der Herbstbestellung hin.

Mit Blühschneisen unterstützen Ackerbauern Feldhase, Kiebitz, Fasan & Co. Die Stiftung rät, den Streifen bereits jetzt im Herbst auszusparen und entweder mit einer winterharten Mischung einzusäen oder als Brache bis zur Einsaat einer Blühmischung im Frühjahr unbearbeitet zu lassen. Vorgaben zu Mindestbreiten gibt es nicht, maximal können 20 Prozent eines Schlages als Blühschneise angelegt werden. Empfohlen wird, Streifen ab einer Breite von 6 m anzulegen.

Die Stiftung Westfälische Kulturlandschaft plant, im Rahmen einer Blühstreifenaktion kostenlos Saatgut für die Frühjahrsaussaat bereit zu stellen. Informationen dazu erhalten Sie hier: www.kulturlandschaft.nrw.

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