WLV-Veredlungsausschuss berät über Kupierverzicht und Brandschutz

21. Dezember 2018

Gestern hat der WLV-Ausschuss für Veredelung in Münster getagt. Das Gremium befasste sich u.a. mit dem NRW-Erlass zum "Nationalen Aktionsplan Kupierverzicht". Prof. Dr. Friedhelm Jaeger, Tierschutzreferent im Landwirtschaftsministerium von NRW stellte das Ziel des Aktionsplans ganz klar heraus: der Anteil unkupierter Schweine in Deutschland Schritt für Schritt zu erhöhen. Die nun wohl folgenden Erlasse anderer Bundesländer sollten sich sehr stark an dem aus NRW orientieren.

Auf der Tagesordnung stand auch die aktuelle Situation um den Kastenstand. Die Ferkelerzeuger in Westfalen-Lippe sind offen für Veränderungen und gehen den Weg zur Gruppenhaltung von Sauen im Deckzentrum und zur Neugestaltung der Abferkelbuchten mit. Aber die Umsetzung in die Praxis muss mit Augenmaß erfolgen.

Neben den Veredlungsthemen beschäftigte sich der Ausschuss mit dem Thema Brandschutz. „Wir haben Anregungen gesammelt, wie wir unsere Betriebe besser vor einem Brand schützen können und werden gemeinsam ein Papier erstellen“, berichtete Hubertus Beringmeier, der Vorsitzende des Ausschusses.

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