WSVG erhält Zuschlag für Schweinepest-Bekämpfung bei Wildtieren

11. Januar 2019

Die Wildtierseuchen-Vorsorge-Gesell­schaft (WSVG) hat am 7. Januar den Zuschlag für einen Rahmenvertrag mit dem Land NRW erhalten. Dieser Vertrag soll die effektive Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Wildschweinebeständen in NRW ermöglichen.

Die Gesellschaft wurde im November von WLV, RLV, der Landwirtschaftskammer, der Hygiene-Beteiligungsgesellschaft (Agravis), der RWZ Rhein-Main und dem Landesjagdverband NRW gegründet. Auf der Grundlage des Rahmenvertrages wird das Unternehmen Material und Personal zur Wildseuchenbekämpfung vorhalten. Dazu gehört insbesondere ausreichend Zaunmaterial, um kurzfristig Kernzonen absperren zu können, wenn Wildschweine gefunden werden, die an der Afrikanischen Schweinepest erkrankt sind. Die Kosten der Maßnahmen trägt das Land.

Präsident Röring sage zur Gründung: „Mit der Beauftragung der berufsständisch getragenen Wildtierseuchen-Vorsorge-Gesellschaft stellen das Land und der Berufsstand sicher, dass die ASP künftig in NRW möglichst effizient und schnell bekämpft werden kann.

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