Stromtrassen-Verhandlungen: Keine Ermittlung wegen Kostenerstattung

11. Januar 2019

Die Staatsanwaltschaft Münster sieht keinen Anlass, gegen Präsidium oder Geschäftsführung des WLV Ermittlungen im Zusammenhang mit den Kostenerstattungen aufzunehmen,, die der Verband für seine Verhandlungen mit Leitungsunternehmen erhält.

Die Staatsanwaltschaft hat dem Erstatter der Anzeige mitgeteilt, dass keine Anhaltspunkte vorliegen, WLV oder RLV hätten bei den Verhandlungen nicht im ausschließlichen Interesse ihrer Mitglieder gehandelt. Die Einleitung von Ermittlungen komme deshalb nicht in Betracht. WLV-Präsident Johannes Röring und Hauptgeschäftsführer Werner Gehring begrüßen die Entscheidung.

Verhandlungen mit Gas- oder Stromleitungsunternehmen führe der Verband ausschließlich, um die Interessen der Mitglieder zu wahren. Diese Arbeit verursache erheblichen Aufwand, der von der jeweiligen Gegenseite nur deshalb zu erstatten sei, weil die gesetzlichen Vorschriften dies vorsehen.

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