ARD-Magazin Monitor berichtet über Feinstaub aus der Landwirtschaft

18. Januar 2019

Passend zur Eröffnung der Internationalen Grünen Woche haben das ARD-Magazin Monitor und im Gefolge viele weitere Medien am Donnerstag und Freitag über Ergebnisse einer bisher unveröffentlichten Studie des Mainzer Max-Planck-Instituts für Chemie berichtet. Danach soll die Landwirtschaft mit einem Anteil von ca. 45 Prozent ein Hauptverursacher für die in Deutschland herrschende Feinstaub-Belastung sein.

Feinstaub wird nicht nur direkt emittiert, sondern bildet sich auch aus Vorläuferstoffen wie Ammoniak. Ammoniak wiederum stammt im Wesentlichen aus der Tierhaltung. Die Landwirtschaft in Westfalen-Lippe hat das Ziel, diese Emissionen zu reduzieren. Laut Umweltbundesamt sanken die Ammoniak-Emissionen aus der Landwirtschaft von 1990 bis 2016 um 12 Prozent. Die auf EU-Ebene gültige NEC-Richtlinie sieht eine Minderung von Ammoniak um 29 Prozent im Jahr 2030 gegenüber 2005 vor.

Das Ziel, die Ammoniak-Emissionen zu verringern, ist Teil der Offensive Nachhaltigkeit. Über einen effizienten Einsatz von Wirtschaftsdüngern vor allem durch emissionsarme Aufbringtechnik und schnelles Einarbeiten lassen sich Ammoniak-Emissionen deutlich reduzieren.

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