DBV-Konjunkturbarometer ermittelt gedämpfte Stimmung auf den Höfen

18. Januar 2019

Die Stimmungslage in der Landwirtschaft bleibt gedämpft. Zu diesem Ergebnis kommt die Auswertung des aktuellen DBV-Konjunkturbarometers Agrar für den Monat Dezember. Die aktuelle Stimmung der Landwirte hat sich zwar etwas verbessert, die Zukunftserwartungen hingegen fallen verhaltener aus als noch im September 2018.

Die Liquidität der Betriebe hat sich gegenüber September wieder etwas verbessert. Grund sind vor allem die im Dezember ausgezahlten Betriebsprämien, die im Durchschnitt der landwirtschaftlichen Betriebe in Deutschland etwa 10 Prozent der Umsatzerlöse ausmachen. Die Investitionsplanungen der Landwirte für die kommenden sechs Monate haben im Dezember gegenüber der vorangegangenen Erhebung etwas zugenommen. Vom aktuell geplanten Investitionsvolumen in Höhe von 4,3 Milliarden Euro entfallen auf den Bereich Ställe und Stalltechnik 2,3 Milliarden Euro.

Neben den vielfach enttäuschenden Ernteergebnissen wirken sich vor allem niedrigere Schweine- und Rinderpreise sowie gestiegene Energie-, Dünge- und Futtermittelpreise weiterhin negativ auf die Stimmungslage in den Betrieben aus. Gestiegene Getreidepreise hingegen haben eine positive Wirkung auf die Lageeinschätzung der Betriebe. Die Entwicklungen auf dem Milchmarkt werden unverändert kritisch gesehen.

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