Tierhaltung und Fleischkonsum sind die Themen auf der Grünen Woche

18. Januar 2019

Heute beginnt die Internationale Grüne Woche 2019 in Berlin. Vor und während der Messe stehen Landwirtschaft und Ernährung traditionell im Fokus der politischen Diskussion und der medialen Berichterstattung. Viele Gruppierungen nutzen dies, um ihre Botschaften und Anliegen zu präsentieren und mit Studien aller Art die Debatte in ihrem Sinne zu beeinflussen. Stand heute sind Tierwohl, Tierhaltung und Fleischkonsum die bestimmenden Themen. Zuletzt sorgten Meldungen über die Landwirtschaft als vermeintlicher Hauptverursacher von Feinstaub für Empörung unter den Bauern.

DBV-Präsident Ruckwied hat zum Auftakt der IGW den Hauptstadtmedien die Lage der Landwirtschaft erläutert und zu politischen Fragen Stellung bezogen. Auf dem ErlebnisBauernhof, seit 20 Jahren fester Bestandteil der Messe, präsentiert sich die Branche und bietet eine Plattform, um mit Verbrauchern und Politikern ins Gespräch zu kommen. Rund um das Messegelände finden zudem zahlreiche Fachkongresse statt, so das 11. Global Forum for Food and Agriculture (GFFA) des Bundeslandwirtschaftsministeriums.

Auch die Bauern aus Westfalen-Lippe sind auf der Grünen Woche aktiv. In der NRW-Halle präsentieren 14 junge Bäuerinnen und Bauern ihre Betriebe und suchen den Dialog mit dem großstädtischen Publikum. Heute haben vor dem Brandenburger Tor Bauern aus ganz Deutschland für Dialog statt Protest geworben. Morgen folgt die Demonstration der „Agraropposition“ unter dem Motto „Wir haben es satt!“

Daten werden geladen …

powered by webEdition CMS