Proteste gegen Schließung der Zuckerfabrik in Warburg

15. Februar 2019

Die Zuckerfabrik in Warburg soll schließen. Dies hat der Vorstand der Südzucker AG dem Aufsichtsrat vor knapp zwei Wochen vorgeschlagen. Seitdem formiert sich in den betroffenen Kreisen Soest, Paderborn, Höxter und Ruhr-Lippe der Widerstand gegen die Pläne. WLV-Präsi¬dent Johannes Röring zeigt sich solidarisch mit den Landwirten und setzt sich für den Erhalt des Standorts Warburg ein.

Die betroffenen Landwirte und ihre Verbände wehren sich gegen die Werksschließung. Das dürfe nicht das Ende des Rübenanbaus in der Soester Börde sein, heißt es. Mit einer fast 140-jährigen Tradition habe der Zuckerrübenanbau eine wichtige Bedeutung für die Bauern. Gute Böden und das Klima seien wie geschaffen für die Zuckerrübe.

Wie geht es weiter? Am 25.02.19 entscheidet der Aufsichtsrat der Südzucker AG über die Schließung des Werkes Warburg. Im Vorfeld veranstaltet die Gewerkschaft NGG vor dem Werkstor der Zuckerfabrik Warburg am 21.02. (ab 16.00 Uhr) für betroffene Landwirte und Angestellte ein Mahnfeuer.
Am Tag der Entscheidung wollen die betroffenen Rübenbauern vor der Firmenzentrale von Südzucker in Mannheim gegen die Schließungspläne protestieren und dem Aufsichtsrat ein klares Signal für die Erhaltung des Werkes Warburg geben. Anmeldungen zur Demo und mehr Infos beim Rübenbauernverband Kassel e.V. (Mobil 0170/18 77 450).

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