Kreisvorsitzende beraten über Vielzahl von Themen

08. März 2019

Die Tagesordnung war lang und es gab viel zu besprechen: Eine Vielzahl von Themen standen auf der Tagesordnung der WLV-Vorstandssitzung am heutigen Freitag. WLV-Präsident Johannes Röring berichtete von den Überlegungen zahlreicher Naturschutzverbände, ein Volksbegehren nach bayerischem Vorbild durchzuführen. Dies könne, erklärte Röring, zu einer neuen und auch nicht von der Landwirtschaft gewollten Polarisierung im Land führen. Der WLV versuche derzeit, alternativ eine gemeinsame Gesprächsebene zu finden und möglichst viele Beteiligte einzubinden. Röring ging ein auf das Vorhaben von Bundesumweltministerin Svenja Schulze, ein Aktionsprogramm Insektenschutz inkl. Insektenschutzgesetz ins Leben zu rufen.

Zu Gast waren in der Sitzung die Agrar-Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Bianca Winkelmann (MdL) sowie Wilhelm Korth (MdL), Mitglied im Agrarausschuss NRW. Beiden führten die Vorsitzenden der Kreisverbände deutlich die schlechte und bedrückende Stimmung innerhalb der westfälisch-lippischen Landwirtschaft vor Augen.

Weitere Kernthemen waren die Haltung des WLV zum staatlichen Tierwohllabel und zur Haltungskennzeichnung des Lebensmitteleinzelhandels. Gesprochen wurde über Fragen des Umweltrechts (JGS-Anlagen, AwSV, TA-Luft).

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