„Grundwasserschutz ja, aber wir brauchen mehr Zeit“

22. März 2019

Am 12.03. haben die WLV-Ausschüsse für Umwelt und Pflanzliche Erzeugnisse unter der Leitung der beiden Vorsitzenden, Hermann Dedert und Dieter Hagedorn, in Münster getagt. Hauptthema war die mögliche Verschärfung der Düngeverordnung. Die Ausschussvorsitzenden bekannten sich zum Grundwasserschutz, wiesen aber darauf hin, dass es Zeit brauche, bis der Erfolg der bereits ergriffenen Maßnahmen im Rahmen der laufenden Düngeverordnung messbare Wirkung entfalten könne.

Ein Vertreter des Düsseldorfer Landwirtschaftsministeriums sagte, das Land werde sich dafür einsetzen, einen möglichst praxisgerechten Umgang mit den neuen Auflagen zu finden. Ein Thema, das angegangen werden solle, sei die Differenzierung der roten Grundwasserkörper, um die rote Kulisse in ihrer Aus-dehnung zu verringern.

Die Ausschussmitglieder diskutierten weitere mögliche Maßnahmen, die seitens des Berufsstandes konstruktiv in die Diskussion eingebracht werden könnten. U.a. wurde insbesondere die Ausweitung der Wasserkooperationen als sinnvoll eingeschätzt. Weiterhin könne über eine reduzierte Herbstdüngung auf Grünland und eine ausgedehntere Sperrfrist für Grünland im Frühjahr nachgedacht werden. Ebenfalls wichtig seien der Ausbau von Lagerkapazitäten und die Aufbereitung von Wirtschaftsdüngern.

Daten werden geladen …

powered by webEdition CMS