WLV und RLV drängen auf Änderungen am Entwurf der Düngeverordnung

17. Januar 2020

WLV und RLV haben gestern NRW-Agrarministerin Ursula Heinen-Esser in einem Schreiben offiziell mitgeteilt, was die Bauernfamilien am Referentenentwurf der Düngeverordnung kritisieren. „Die von der Politik selbst formulierten Ziele im Klima- und Naturschutz können mit der Novelle so nicht erreicht werden,“ sagte WLV-Präsident Johannes Röring. Dies gelte vor allem für die Regelungen zur Reduzierung der Düngung landwirtschaftlicher Flächen und zur Verschärfung von Dokumentationspflichten.

  • Vor allem diese Forderungen der Bauern müssten berücksichtigt werden:
  • Keine Unterdüngung von Pflanzen in nitratsensiblen Gebieten
  • Keine Einschränkungen der Düngung in nicht nitratbelasteten Gebieten
  • Kein Verbot der Düngung von Zwischenfrüchten in nitratbelasteten Gebieten
  • Keine Restriktionen bei der Düngung entlang von Gewässern in Hanglagen
  • Zurückhaltung bei der Einführung neuer Dokumentationspflichten

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