DBV-Wahl: Rukwied wiedergewählt

16. Oktober 2020

Heute hat die Mitgliederversammlung des DBV in Erfurt getagt. Im Mittelpunkt stand die Wahl zum Vorstand des DBV. DBV-Präsident Rukwied wurde dabei mit großer Mehrheit der Stimmen für weitere vier Jahre im Amt bestätigt. Er erhielt rund 81 Prozent der Stimmen.

In seiner kämpferischen Ansprache an die knapp 500 Delegierten rief Rukwied den gesamten Berufsstand trotz der extrem angespannten Lage zum Zusammenhalt auf. Rukwied ging auch auf interne Kritik ein und kündigte an, den Verband weiterentwickeln zu wollen. Er betonte die Bedeutung der Tierhaltung als Rückgrat der deutschen Landwirtschaft, die aktuell durch die Corona-Pandemie und die ASP in existenzgefährdender Bedrängnis ist.

Zu den Vizepräsidenten des DBV wurden Walter Heidl (Präsident des Bayerischen Bauernverbandes), Detlef Kurreck (Präsident des Bauernverbandes Mecklenburg-Vorpommern), Karsten Schmal (Präsident des Hessischen Bauernverbandes) und Werner Schwarz (Präsident des Bauern-verbandes Schleswig-Holstein) gewählt.

Das DBV-Präsidium bilden die 18 Landesbauernverbände und 4 weitere Verbände als ordentliche Mitglieder. Die Delegierten wählen den Vorstand in vierjährigem Turnus in der Mitgliederversammlung, jeder Delegierte hat eine Stimme. 30 Delegierte aus Westfalen-Lippe nahmen an der Wahl des DBV-Vorstandes teil.
Laut Satzung des DBV können von den Landesbauernverbänden bis zwei Wochen vor der Wahl in der Mitgliederversammlung weitere Präsidenten eines Landes-bauernverbandes als Kandidaten für den DBV-Vorstand vorgeschlagen werden.

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